Martin Schäffer Generalsekretär des Deutschen Esperanto-Bundes: Für die Kursplanung im nächsten Jahr möchte ich nochmal speziell auf Volkshochschulkurse hinweisen. Die Einrichtung eines Volkshochschulkurses bietet ein gewisses Prestige und gleichzeitig ist hiermit eine gewisse Werbung verbunden. Schon ein Esperanto-Schnupperkurs mit z. B. 5 - 6 Stunden, also z. B. 11:00 - 16:00 Uhr an einem Samstag bedeutet, dass dieser Kurs im Volkshochschulprogramm, in der Regel sogar mit fetter Überschrift ESPERANTO, erscheint (ein kurzer Kurs hat den Vorteil, dass er billiger ist). Häufig weisen die Volkshochschulen auch auf neue Kurse in der Presse hin. Versuchen Sie dann unbedingt, dass ein solcher Kurs auch stattfindet. Werben Sie für den Kurs in Ihrer Umgebung. Ggf. füllen Sie mit Esperanto-Freunden auf, damit der Kurs gesichert wird. 10 "normale" Teilnehmer bedeuten in der Regel, dass Sie sogar an dem Kurs verdienen. Zahlen Sie selbst die Teilnahme von z. B. 4 Teilnehmern entsteht in der Regel noch kein Verlust (insbesondere wenn hier Studenten teilnehmen). Müssen Sie z. B. in so einem Fall für 6 Personen selbst zahlen ist es vielleicht immer noch interessant den Kurs stattfinden zu lassen (evtl. hilft hier die örtliche Esperanto-Gruppe). Je nach Erfolg kann das Experiment im nächsten Jahr wiederholt werden oder Sie weichen auf eine etwas weiter weg gelegene Nachbar-VHS aus. Auch Fortgeschrittenen-Kurse oder Konversationsrunden können Sie ggf. über die VHS laufen lassen. Auch ein solcher Kurs hat den Vorteil, dass dieser im Programm erscheint (Werbeeffekt). Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass z. B. 6 - 8 Teilnehmer ihrer örtlichen Esperanto-Gruppe an einem Wochenende zusammen einen Intensivkurs bei der VHS machen könnten um ihre Kenntnisse zu verbessern. Falls Ihnen ein Lehrer fehlt, fragen Sie ggf. beim Deutschen Esperanto-Bund nach. Manchmal kann man mit den Volkshochschulen sogar kooperieren, d. h. der Kurs erscheint im Programm der VHS, er wird aber über die örtliche Gruppe abgewickelt.